Lasertastatur für Handys
Das Gerät, welches das israelische Unternehmen VKB auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover vorstellte, projiziert eine Tastatur aus Laserlicht, auf der dann wie auf einem herkömmlichen Eingabegerät getippt werden kann.
Bis Weihnachten soll das virtuelle Keyboard, genannt "Viki" auf dem Markt sein.
Verhandlungen mit Vertriebspartnern
"Unser Vorstandsvorsitzender befindet sich in ernsthaften
Verhandlungen mit möglichen Herstellern und Vertriebspartnern",
sagte Entwicklungschef Klony Lieberman. "Am Ende der CeBIT wollen
wir eine feste Vereinbarung abgeschlossen haben", fügte er hinzu.
VKBSensor misst die Fingerbewegungen
Vorgeführt wurde ein Gerät im Format einer Streichholzschachtel, das mit einem Kabel an einen Handheld angeschlossen werden kann.
Mit einem Sensor erfasse die Technik, auf welche Taste der virtuellen Tastatur ein Finger tippt, und gebe diese Information an das angeschlossene Gerät weiter, erklärte Liebermann.
In Zukunft könnte der Sensor auch direkt in das Gerät eingebaut werden.
Auch Handys seien für Viki eine Plattform, denn dann wäre das Eintippen von SMS deutlich einfacher.
Nahfeldoptik-Systeme
Man habe bereits einen Vertrag mit Siemens Procurement and
Logistic Services zum Vertrieb des Produktes in Europa, dem
Mittleren Osten und Afrika abgeschlossen, sagte Lieberma, dem
gemeinsam mit Professor Aaron Lewis bereits in den 80er Jahren
Durchbrüche auf dem Gebiet der Nahfeldoptik an der Cornell
University gelungen waren. Danch ging man gemeinsam an die Hebrew
University in Jerusalem, um dort weiter zu forschen.
Angewandte Nahfeld-OptikSiemens: "Es ist revolutionär"
"Ich kenne kein anderes Produkt dieser Art", sagte Dimitrios Chortikoglou, Siemens-Vertriebschef in Deutschland, auf der CeBIT. "Es ist revolutionär."
Chortikoglou sagte, Siemens denke über die Möglichkeit nach, die Technologie in seine nächste Generation von Mobilfunkprodukten zu integrieren.
Lieberman sagte, die Anträge auf Patentierung für die Technologie liefen bereits. Einen Börsengang des Unternehmens schloss er nicht aus. Dieser liege nach derzeitigem Stand der Planung aber noch etwas in der Zukunft, sagte er.
