Interaktives TV schickt SMS
Seine alljährlichen Urständ feiert auf der CeBIT auch heuer wieder das "interaktive" Fernsehen.
Die Prototypen neuer TV-Geräte und die Angebote der Sender auf der CeBIT zeigten deutlich, dass das Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet Fortschritte mache, sagte Jürgen Sewczyk von RTL New Media am Donnerstag in Hannover.
Neben den Anwendungen von ARD und ZDF "für das interaktive Digitalfernsehen der Zukunft" - wie sich die Nachrichtenagentur Reuters ausdrückt - ist auch Leo Kirchs schwer defizitäres Premiere vertreten: Formel-1-Rennen aus verschiedenen Perspektiven, Mehrbildsystem, Replay und Zeitlupe ...
"Explosiv" schickt SMS
RTL präsentiert die Möglichkeit, E-Mails und SMS via TV zu
schreiben und zu verschicken.
Multimedia-Plattform MHPMultimedia Home Platform
Immerhin wird erstmals über die "Multimedia Home Platform" [MHP] gesendet, den Standard für das "Digitalfernsehen der Zukunft", auf den sich die TV-Industrie in der jüngeren Vergangenheit, nämlich 2001, nach langem Ringen geeinigt hatte.
Die ersten Angebote auf MHP-Basis sollen im Sommer starten, die ersten Fernseher und Set-Top-Boxen sind bereits auf der CeBIT zu sehen.
Mehr Agenturprosa von Reuters:
"Von dem neuen Technikstandard versprechen sich die Unternehmen
den endgültigen Durchbruch für das digitale Fernsehen."
Die Familie FraunhoferDigital-TV zwischen Analogsignal
Tatsächlich Innovatives hat eines der zahlreichen Fraunhofer-Institute entwickelt, nämlich eine Methode, digitale Film- und Multimedia-Contents zusammen mit analogen Fernsehkanälen äußerst frequenzsparend auszustrahlen.
Die digitalen Signale werden in die Lücken zwischen mit Analog-Programmen belegten Frequenzen gesendet, sagt Norbert Pieth vom Fraunhofer-Institut.
Für weitere analoge Signale sind diese Lücken tabu, weil gegenseitige Störungen auftreten würden. Bei der Einspeisung digitaler Signale sei das nicht der Fall.
