10.03.2002

MATRIX FORUM

Bildquelle: ldm

Webdesign im Design-Museum

Die Ausstellung "Web Wizards", die im Londoner Design Museum noch bis zum 21. April zu sehen ist, will "Designers Who Define the Web" präsentieren.

Dazu wirft sie eine Reihe von Fragen auf: Etwa die nach der Präsentierbarkeit von Websites in einem musealen Rahmen.

Oder die nach dem Verhältnis von Kreativität und technologischer Entwicklung, etwa am Beispiel des Software-Programms Flash.

Langsame Plattform

"Verglichen mit der rasanten Entwicklung der Konsolen für Computerspiele sind die Fortschritte beim Web eher bescheiden", so der englische Web-Designer Danny Brown.

Im Rahmen der Ausstellung "Web Wizards" nimmt der 25-jährige eine Sonderstellung ein. Seine Vorliebe für Sujets aus der Natur steht in einem doch deutlichen Gegensatz zum High-Tech-Look der meisten anderen, im "Design Museum" gezeigten Arbeiten.

Ein Blatt Papier im Netz

"Bei vielen Menschen hat sich die Vorstellung festgesetzt hat, dass es sich bei Websites tatsächlich um Seiten, vergleichbar mit bedrucktem Papier, handelt. Ich versuche mit meinen Arbeiten von dieser Vorstellung wegzukommen und Webseiten mehr wie dreidimensionale Welten, Computerspiele oder Fernsehen wirken zu lassen," sagt Brown.

Doch mit den derzeit verfügbaren Internet-Technologien sei dieser Anspruch alles andere als leicht zu realisieren.