Profi-Grafikkarten der insolventen Elsa
Am 25. Februar beantragte der Grafikkartenhersteller Elsa die Eröffnung eines Insolvenz-Verfahrens, nun bringt er drei neue Grafikkarten für den High-End-Bereich heraus.
Glaubt man den Zeichen, werden die bis zu 2198 Euro teuren Karten das Ende und den Höhepunkt einer Ära markieren. Ihr Herzstück: Der aktuelle Quadro4 Chip von NVIDIA.
Weltrekord mit 650 Mhz Speichertakt
Die ELSA GLoria III bzw. ELSA GLoria DCC wird von einer neuen
Generation abgelöst, deren Technologie auf dem Quadro4 750XGL von
NVIDIA basiert. Zur Grundaustattung gehören 128 MB DDR-SDRAM und ein
Speichertakt von 550 MHz. Das auf dem Quadro4 900XGL basierende
Spitzenmodell soll mit einem Speichertakt von 650 MHz bei
gleichbleibender RAM-Menge hingegen Weltrekord schreiben, so NVIDIA.
Immerhin erreicht die Karte ProCDRS Werte von weit über Hundert.
Elsa vor dem EndeTreiber für 3D Studio Max und AutoCAD
Der Nachfolger der ELSA Synergy III, basierend auf dem Quadro4 550XGL, markiert das untere Ende der Spitzenmodell-Reihe und soll vor allem profesionelle Kunden mit schmalem Geldbeutel ansprechen.
Allen drei Modellen ist die Unterstützung mehrerer Bildschirme gemeinsam.
Im Lieferumfang der Grafikboards befinden sich, neben optimierten OpenGL-Treibern für Windows XP, Windows 2000, Windows NT und Windows 98/Me, zusätzliche Applikationstreiber für Anwendungen wie "AutoCAD" oder "3D Studio MAX/VIZ".
Die Preise
DirectX und Linux [XFree86] werden ebenfalls unterstützt. Die
neuen Grafikkarten sind ab Mitte April verfügbar und kosten 528 Euro
[Quadro4 550XGL], 1198 Euro [Quadro4 750XGL], bzw. 2198 Euro
[Quadro4 900XGL].
Elsa mit vier Geforce4-Grafikkarten
