Microsoft-Prozess um eine Woche vertagt
Der Beginn des neuen Kartellrechtsprozesses um Microsoft ist um eine Woche auf den 18. März verschoben worden.
Die Bundesrichterin Colleen Kollar-Kotelly gab damit heute in Washington einem Antrag des Softwareunternehmens nur teilweise statt.
Microsoft hatte eine Verschiebung um zwei Wochen verlangt und dies damit begründet, dass es mehr Zeit brauche, um die Forderungen der neun klagenden US-Bundesstaaten zu prüfen.
Microsoft verlangt VerschiebungDie Positionen
Die Kläger lehnen eine im November zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium sowie neun anderen Bundesstaaten erzielte Einigung als zu lasch ab und fordern härtere Sanktionen gegen das Unternehmen.
Dem Kompromiss zufolge muss Microsoft Computerherstellern mehr Freiheit bei der Verwendung von Windows geben. Sie sollen etwa Browser oder Media Player auch von der Konkurrenz einbauen können.
Die weiterhin klagenden Bundesstaaten verlangen jedoch, dass Microsoft den Einbau von Software anderer Anbieter noch weiter erleichtert.
