Standard für 2,5-Zoll-Wechselfestplatten
Acht japanische Firmen wollen gemeinsam einen Standard für 2,5 Zoll große Wechselfestplatten entwickeln.
Zu diesem Zweck haben Canon, Fujitsu, Hitachi, Phoenix Technologies, Pioneer, Sanyo, Sharp und Victor in Tokio das Konsortium "Information Versatile Disk for Removable Usage" [IVDR] gegründet. Um IVDR erfolgreich zu gestalten, will das Konsortium auch IBM, Sony und Toshiba noch mit ins Boot holen.
Durch den Standard soll es möglich sein, die Festplatten nicht nur in Notebooks oder PCs, sondern auch in Geräten wie Digitalkameras oder DVD-Recordern zu verwenden.
Version 1.0 des IVDR-Standards in sechs Monaten
Die Schnittstelle soll auf dem ATA-Standard basieren und
Erweiterungen für Sicherheits- und Multimedia-Funktionen enthalten.
Die Version 1.0 des IVDR-Standards soll in sechs Monaten fertig
sein.
IVDRKapazitäten erhöhen
2,5-Zoll-Festplatten sind platzsparender, entwickeln weniger Hitze und benötigen weniger Strom als ihre 3,5-Zoll-Kollegen.
Derzeit gibt es sie allerdings nur in Kapazitäten bis zu 60 GB, was für große Datenmengen - wie sie insbesondere bei digitalem Video anfallen - noch nicht ausreichend ist. Die acht Gründungsmitglieder des iVDR-Konsortiums wollen die Kapazitäten jedoch innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre auf 200 bis 400 GB erhöhen.
Die ersten Produkte sollen noch Ende 2002 auf den Markt kommen. Die IVDR-Laufwerke werden laut Hitachi etwa um 10 bis 20 Prozent teurer sein als herkömmliche PC-Festplatten.
