WK gegen Sendemasten-Steuer
Die Wirtschaftskammer Österreich [WKÖ] macht sich stark für die mancherorts umstrittenen Handy-Sendemasten.
Ein Stopp des Netz-Infrastrukturausbaus hätte "zahlreiche Nachteile für jeden mobil telefonierenden Österreicher sowie für den Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt", teilte WKÖ-Generalsekretär Christian Domany am Montag mit.
Steuern auf Sendemasten
Komme es zur Einführung handyfreier Zonen oder zu Steuern auf
Sendemasten, könnten sich die Inhaber von UMTS-Lizenzen aus
Österreich zurückziehen und ihre Investitionen abfließen lassen,
warnte Domany.
Die Verlockung der bunten SMSMangelhafte Rahmenbedingungen
Insgesamt hat die Mobilkommunikationsbranche in Österreich bisher rund 3,8 Milliarden Euro investiert, davon allein 1,5 Mrd. Euro im vergangenen Jahr.
Für den Aufbau der UMTS-Netze dürften die sechs in Österreich tätigen Netzbetreiber Investitionen in ähnlicher Höhe vornehmen, schätzt Domany.
Diese "wichtigen Impulse" dürften nicht durch "mangelhafte Rahmenbedingungen oder Behördenwillkür verhindert werden", so Domany.
