04.03.2002

BLABLA

Bildquelle: FuZo

Auf M-Commerce folgt Voice-Commerce

Fortschritte der Computerlinguistik und leistungsfähigere Hardware machen Sprachanwendungen zunehmend interessanter.

Schlagworte wie "Voice Processing" und "Text-to-Speech" stehen deshalb im Blickpunkt der am 13. März in Hannover beginnenden weltgrößten Computermesse CeBIT.

Call-Center und "Voice-Commerce"

Auskunftsdienste und Call-Center sind vor allem an Sprachdialog-Systemen interessiert, die Standardanfragen ohne menschliche Unterstützung abwickeln können.

Die Bestellung von Mietwagen, Hotelzimmern und Konzertkarten ist ein erster Schritt in den "Voice-Commerce".

Ein Programm für solche Systeme entwickelt IBM mit Partnern derzeit auf der Grundlage von VoiceXML.

Voice-Portale statt Internet-Portalen

Zur Entwicklung und Integration von übergreifenden Sprach-Datendiensten bietet Hewlett-Packard die Software-Lösung Opencall an, mit der auch "Voice-Portale" erstellt werden können: Diese für die Sprachausgabe eingerichteten Internet-Portale lesen einem Anrufer am Mobiltelefon E-Mails, den aktuellen Kontostand oder den örtlichen Wetterbericht vor.

Das Vordringen von Sprachtechnologie in die Telekommunikation verwischt gleichzeitig die Grenzen zwischen den Anbietern von Daten- und Telefondiensten.

Während Internet-Provider ihren Kunden mit Voice over IP auch das Telefonieren über das Internet anbieten, dringen Telekom-Firmen ins mobile Internet vor.