Wieder eine Filesharing-Ära zu Ende
Morpheus, eine der am häufigsten genutzten Software im Filesharing-Bereich, ist nicht mehr.
Nach Problemen in den vergangen Tagen hat das Musiccity-Team einen neuen Client vorgestellt, der allerdings auf der Gnutella-Technologie basiert. Das heisst: die Software ist zwar Open Source und absolut dezentral, dafür ist die simple Napster-ähnliche Bedienung und Übersichtlichkeit nicht mehr möglich.
Über Gnutella-Clients, die ständig mit mehreren Rechnern in Verbindung stehen müssen, läuft ein ständiger Datenverkehr, da Suchanfragen an tausende Clients gleichzeitig geschickt werden.
Die alte Morpheus-Version wurde offensichtlich vom Konkurrenten Fasttrack in die Knie gezwungen, wie StreamCast/Morpheus CEO Steve Griffin auf der Musiccity-Website erläutert.
Die Message des CEOsZwar haben bereits Millionen von Benutzern den neuen Client heruntergeladen, gleichzeitig sehen sich viele User nach neuen Filesharing-Tools um. Die Alternative KaZaA Media Desktop ist als Spyware-Schleuder verrufen - Teile des Nutzerverhaltens werden ausspioniert und zu Marketingzwecken nach Hause geschickt.
An dieser Stelle sei auch das Programm AdAware jenen wärmstens ans Herz gelegt, die Spyware in der einen oder anderen Form installiert haben. Jeder, der bereits einige Programme aus dem Netz heruntergeladen hat, ist ziemlich sicherer Kandidat für eine Durchseuchung.
AdAware 5.62Derzeit herrscht vor allem Andrang auf die Filesharing-Tools Direct Connect, eDonkey2000 und WinMX.
Direct Connect
