3-D-Höhle für die Forschung
Kanadische Wissenschaftler haben eine Umgebung erzeugt, die stark an das Holodeck der "Star Trek"-Serien erinnert.
Die für umgerechnet mehr als 3,5 Millionen Euro erbaute Virtual-Reality-Umgebung an der Universität von Calgary soll helfen, die Forschung an Krebs und Diabetes zu beschleunigen.
Just for fun: The Science of Star TrekRäumliche Tiefe mit 3-D-Brillen
Anders als auf den ersten Blick ähnliche Virtual-Reality-Umgebungen können die Wissenschaftler die Programmierung an eigenen Rechnern erstellen und müssen nicht an Ort und Stelle wochenlang Code testen.
Möglich wird das durch den Einsatz von Java 3D.
An Ort und Stelle können die Wissenschaftler ihre Projekte in der drei mal drei mal drei Meter großen "Cave" [Höhle] betrachten. Dank spezieller 3-D-Brillen erhalten die Objekte zusätzlich noch räumliche Tiefe.
Komplett eintauchen
"Das ist der erste Prototyp, der es erlaubt, komplett in eine
virtuelle Umgebung einzutauchen", so Christoph Sensen, Professor der
Biochemie und Molekularbiologie. "Man kann sich mit beliebigen
Visualisierungen umgeben, egal ob mit einzelnen Zellen, dem
menschlichen Körper oder Landschaften."
University of CalgaryFokus auf medizinischer Forschung
Die 3-D-Umgebung wird Pharmafirmen, Meteorologen und Ölgesellschaften zur Verfügung gestellt.
Der Fokus jedoch wird auf der medizinischen Forschung liegen. "Wir werden uns auf komplexe genetische Krankheiten spezialisieren, die auf Grund ihrer Datenfülle und Komplexität einer anschaulichen Visualisierung bedürfen."
