Ballmer kapituliert bei Spyware-Flut
Konnte PC eines Freundes nicht befreien
Im Kielwasser der Veröffentlichung der eigenen Anti-Viren-Software OneCare betont Microsoft mit einer Anekdote die Notwendigkeit einer solchen Sicherheitsmaßnahme.
Auf der Hochzeit eines Freundes soll der Vater der Braut Microsoft-Chef Steve Ballmer sein Leid geklagt haben, sein Computer sei in letzter Zeit so langsam.
Ballmer habe sich daraufhin des Problems angenommen und zwei Tage lang eigenhändig versucht den Computer von Würmern, Viren, Spyware und anderer Schadsoftware zu befreien - jedoch ohne Erfolg.
Schließlich kapitulierte der dreizehntreichste Mann der Welt und übergab das Gerät einem Team von Microsoft-Top-Technikern, die wiederum Tage damit verbrachten die insgesamt über 100 verschiedenen eingenisteten Programme loszuwerden.
"Das hat uns die Augen geöffnet, was da draußen in der echten Welt wirklich so vor sich geht," wird Microsoft-Manager Jim Allchin zitiert, der die Ballmer-Geschichte laut "Australien IT" auf einer Windows-Vista-Konferenz kundtat.
MS-Sicherheit "OneCare" für 50 Euro
Das Sicherheitspaket "OneCare" von Microsoft mit Virenscanner, Firewall, Anti-Spyware und Back-up-Funktionen wird seit wenigen Tagen in den USA für knapp 50 USD angeboten. Wann OneCare auch in Europa zu haben ist, ist nicht bekannt.
