01.03.2002

BUDGET 2003

Bildquelle: APA / ORF.at

Milliarden Dollar für Überwachung

Der Budgetentwurf 2003 von US-Präsident George Bush sieht eine Steigerung von 1,8 Milliarden Dollar für den Bereich Strafverfolgung vor. Ein Großteil davon soll in Equipment für Überwachung, Profiling und Informationsaustausch gehen.

Das Justizministerium habe es versäumt, den Kongress und die Öffentlichkeit über die einzelnen Programme zu informieren, damit sich diese ein Bild machen könnten, kritisiert das "Electronic Privacy Information Center" [EPIC].

EPIC drängt die Abgeordneten zum US-Kongress, sich über das Ausmaß der Überwachungsprogramme ein kritisches Bild zu machen, schließlich seien Privatsphäre und andere bürgerliche Freiheiten in den USA noch nie so bedroht gewesen wie jetzt.

"Kommunikation von Terroristen"

Es beinhaltet "das Abfangen und Dekodieren der Kommunikation von Terroristen" und wurde wieder hinter verschlossenen Türen von Polizeijuristen, anderen Strafverfolgern und - logischerweise - Angehörigen verschiedener Geheimdienste ausgehandelt.

Wie in Europa zu derlei Anlässen üblich, spielen die Niederlande eine Schlüsselrolle.

Die 33 Mitglieder der "Global Internet Liberty Campaign" kritisieren die Vorgangsweise des Europarats als "undemokratisch, weil undurchsichtig".