Spiegel-Verlag stellt "netmanager" ein
Der Spiegel-Verlag stellt nach Informationen des Branchendienstes Kress den "netmanager", einen vierteljährlich erscheinenden Ableger des "manager magazins", ein.
Die Ausgabe, die am 5. März vor der CeBIT erscheint, wird demnach die letzte sein. "netmanager" soll aber als Marke erhalten bleiben und ins Mutterblatt integriert werden, heißt es weiter. So könnten unter dem Namen "netmanager" künftig größere Specials zu Anlässen wie CeBIT und Systems laufen.
"netmanager" wurde im September 2001 gestartet und von der "manager magazin"-Redaktion betreut.
manager magazinAnzeigenflaute
Als Gründe für die Einstellung nennt Kress die "wenig erfreuliche Anzeigenlage" sowie die "mittlerweile geschwundene Bedeutung der New Economy".
Die letzte eigenständige "netmanager"-Ausgabe hat dem Vernehmen nach nur noch elf Anzeigenseiten. Es gebe "einfach keine New Economy mehr", das Internet sei "mittlerweile Bestandteil der so genannten Old Economy geworden", wird "manager magazin"-Geschäftsführer Philipp Busch zitiert.
