26.02.2002

NATIVE

Seagate mit Serial-ATA-Festplatte

Seagate demonstriert auf dem Intel Developer Forum erstmals eine Festplatte, die eine Native-Serial-ATA-Schnittstelle verwendet.

Der serielle Datenstrom zum Laufwerk muss somit nicht mehr in das parallele ATA-Protokoll umgesetzt werden.

Bisherige Demonstrationen von Serial-ATA-Festplatten verwendeten noch einen Bridge-Baustein, der das serielle Protokoll parallelisiert. Diese Demo-Drives basierten auf herkömmlichen ATA-Festplatten mit parallelem Interface.

Finaler Schritt zur Serienfertigung

Durch die Native-Serial-ATA-Schnittstelle der Seagate-Festplatte steht erstmals die volle Interface-Geschwindigkeit von 150 MB/s zur Verfügung. Der Overhead durch die Befehlsumsetzung fällt weg.

Laut Seagate ist die gezeigte Barracuda ATA IV der finale Schritt zur Serienproduktion von Serial-ATA-Laufwerken. Mit der Auslieferung von Serial-ATA-Festplatten will Seagate nach eigenen Aussagen aber erst beginnen, sobald führende Chipsatz-Hersteller entsprechende Controller auf den Mainboards integriert haben oder PCI-Steckkarten ausliefern.