Kein eigener Webbrowser von Google

01.06.2006

Nun ist es offiziell: Trotz Sorgen über Microsofts Internet Explorer plant Google nicht die Entwicklung eines Konkurrenzprodukts. "Wir bauen sicher keinen Browser nur aus Spaß an der Browser-Entwicklung", stellte Google-Chef Eric Schmidt klar.

Immer wieder kursieren Gerüchte im Netz, der Suchmaschinenbetreiber Google plane sein Online-Engagement auf die Entwicklung eines eigenen Webbrowsers auszudehen.

Man sehe keinen Bedarf an einem eigenen Browser, so Schmidt. Die Internet-Nutzer hätten mit dem Internet Explorer und den Alternativen wie Firefox, Safari und Opera genug Programme zur Auswahl.

"Wir bauen sicher keinen Browser nur aus Spaß an der Browser-Entwicklung", so der Google-Chef weiter. Stattdessen werde man die Partnerschaft mit anderen Browser-Herstellern weiterführen.

Zuletzt wurden die Gerüchte, Google würde MS mit einem eigenen Browser Paroli bieten wollen, durch Kritik an der nächsten Internet-Explorer-Generation von Microsoft angeheizt.

Suchpartnerschaften

Die jetzige Klarstellung kam nicht überraschend, da Google schon jetzt mit dem Open-Source-Projekt Firefox der Mozilla Foundation kooperiert.

Der Suchriese investiert viel in die Weiterentwicklung, dafür ist die eigene Toolbar in das Produkt integriert.

Durch einen Ausbau dieser Suchpartnerschaften könnte Google die Vorherrschaft auf dem Suchmarkt trotz der Windows-Dominanz weiter behalten.

(AP)