Matsushita mit Rekordverlust
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita hat seine Verlustprognose für das Geschäftsjahr 2001 deutlich nach oben geschraubt.
Der Konzern rechnet mit einem Nettoverlust in der Höhe von 3,74 Milliarden Euro. Noch im Oktober wurde der erwartete Verlust mit 2,27 Milliarden Euro beziffert.
Die hohen Verluste würden die derzeitige Krise in der Informationstechnologie sowie die schwache Inlandsnachfrage widerspiegeln, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Noch im Vorjahr hatten die Japaner einen Gewinn von 350 Millionen Euro verbucht.
13.000 Mitarbeiter in Frühpension geschickt
Zusätzlich verwies Matsushita auf ein im Vorjahr gestartetes
Restrukturierungsprogramm [rund 13.000 Mitarbeiter wurden in
Frühpension geschickt], das zu zusätzlichen Belastungen von 1,42
Milliarden Euro geführt habe.
Matsushita schließt HandyfabrikenQ4 mit 1,47 Milliarden Euro Verlust
Auch der operative Verlust werde mit 1,94 Milliarden Euro deutlich über den Oktober-Prognosen von 1,37 Milliarden Euro liegen.
An der Umsatzprognose von 58,15 Milliarden Euro will der japanische Elektronikriese allerdings festhalten. Im Vorjahr betrug der Umsatz noch 65,6 Milliarden Euro.
Allein im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres belief sich der Verlust auf 1,47 Milliarden Euro, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Gewinn von 190 Millionen Euro eingespielt worden war.
