"Superhacker" Kim Schmitz angeklagt
Die Staatsanwaltschaft München hat heute Anklage gegen den Internet-Unternehmer Kim Schmitz wegen Verdachts des verbotenen Insiderhandels erhoben.
Dem 28-jährigen Selbstdarsteller werde zur Last gelegt, mit Aktien des Internet-Händlers Letsbuyit.com in elf Fällen Insiderhandel betrieben zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Schmitz soll mit solchen Geschäften gut eine Million Euro Gewinn gemacht haben.
Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft kaufte er für 375.000 Euro Aktien des Unternehmens und verkaufte sie wieder für 1,5 Millionen Euro.
Diesen Verdacht hatte bereits das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel geäußert.
Der ehemalige Computer-Hacker Schmitz, der mit der Gründung der inzwischen insolventen Kimvestor AG bekannt geworden war, war im Jänner in Thailand festgenommen und nach Deutschland abgeschoben worden. Er sitzt seitdem in München in Haft.
Kim Schmitz als Verkehrssünder angeklagt
