Computer Associates bricht ein
Ein Bericht der "New York Times", dass US-Staatsanwälte wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Bilanzrichtlinien die Bücher von Computer Associates, dem weltweit viertgrößten Software-Produzenten, belastete gestern den Handel mit IT-Werten.
Die Aktie des Unternehmens brach im Handelsverlauf an der Wall Street rund 20 Prozent auf 20,10 Dollar ein. Computer Associates wies die Anschuldigungen zurück.
Die Vorwürfe
"Computer Associates hatte negative Nachrichten, und wir
versuchen, einen Überblick über diese Bilanzprobleme zu bekommen",
sagte ein Händler bei UBS Warburg. Der Vorwurf lautet, dass zu hohe
Gewinne zur Steigerung des Aktienkurses und zur Bereicherung von
Vorständen ausgewiesen worden seien.
Die PresseaussendungAOL nicht mehr so toll
Die Titel des Mediengiganten AOL Time Warner gaben rund neun Prozent auf 23,19 Dollar nach und waren der umsatzstärkste Wert an der New York Stock Exchange.
Die US-Investmentbank Lehman Brothers hatte die Aktie des Unternehmens zuvor auf "Market Perform" von "Buy" zurückgestuft und die Wachstumsaussichten für den Internet-Bereich sowie die Tochter AOL pessimistischer bewertet.
