Kommerzielles Grid-Computing
Beim Global Grid Forum in Toronto haben IBM und das "Globus Toolkit"-Team die "Open Grid Services"-Architektur [OGSA] vorgestellt. Das Set von Spezifikationen und Standards soll die Vorteile von Grid-Computing mit denen von Webservices kombinieren.
Mit den Spezifikationen werden Webstandards wie XML, WSDL und SOAP mit Grid-Computing-Standards des " Globus-Project" erweitert, teilte IBM mit.
Daraus soll eine Plattform für die gemeinsame Nutzung von Anwendungen und Computer-Ressourcen über das Internet entstehen. Das Arbeiten im Grid könnte so auf Unternehmensebene möglich werden und bliebe nicht - wie bisher - eher der Wissenschaft vorbehalten.
Die neuen Spezifikationen finden sich im White Paper "The Physiology of the Grid: An Open Grid Services Architecture for Distributed System Integration", das in dieser Woche auf dem Global Grid Forum vorgestellt wurde und bereits online zur Verfügung steht.
White PaperIntegration in "eLiza"
IBM beabsichtigt, OGSA als Kernbestandteil in sein Projekt "eLiza" zu integrieren.
Das Projekt eLiza ist IBMs Autonomic-Computing-Initiative, die das Ziel hat, eine selbststeuernde Infrastruktur für das E-Business zu schaffen, die offen ist und heterogene Systeme einbinden kann.
IBM eServer: Project eLiza
