Speicherpreise ziehen weiter an
Die Preise für Computer-Arbeitsspeicher [DRAM] ziehen weiter an.
Haben die Preise im frühen Winter 2001 ihren vorläufigen Tiefststand erreicht, haben sie sich seither beinahe verdoppelt.
Für 128-Megabit-DRAMs, von denen auf einem Speichermodul acht bis 18 Stück verbaut werden, müssen Hersteller derzeit beinahe drei USD pro Stück zahlen.
Das wurde von der Firma ICIS-LOR erhoben, die weltweit DRAM-Preise verfolgt und in Studien aufarbeitet.
Preise könnten im März wieder sinken
Damit hat sich der reale Markt dem Terminmarkt angenähert - die weitere Zukunft der RAM-Preise ist somit ungewiss. Die Preise, die Speichermodul-Hersteller für Speicherchips zahlen müssen, wirken sich direkt darauf aus, wie viel der Konsument für Arbeitsspeicher zahlen muss.
Nicht nur ein weiteres Steigen ist möglich, auch ein Rückfall auf alte Preisniveaus im März könnte laut Marktbeobachter möglich sein.
Der 30-Tages-Durchschnitt von 128-Megabit-Speicher, der mit 133 Megahertz angesteuert wird [PC133], ist in der letzten Woche stark gestiegen. In Europa beträgt die Steigerung 14,41, in Nordamerika 6,54 und in Asien 12,76 Prozent.
Der Preis für 128-MB-Speichermodule beträgt im Großhandel zwischen 26 und 27 USD [rund 30 Euro]. Im Handel kann man die Module schon um 35 Euro erhalten.
Preisentwicklung in Österreich laut Geizhals.at
