19.02.2002

ROSTFLECKEN

MuQua und Public Netbase im Clinch

Über die Rückkehr der Netzkulturinitiative Public Netbase gebe es "keine weiteren Verhandlungen mehr", bis diese den in einem Besitzstörungsverfahren festgestellten Schaden an die MuseumsQuartier-Betriebsgesellschaft "zur Gänze bezahlt" habe, meinte Museumsquartier-Geschäftsführer Wolfgang Waldner heute.

Public-Netbase-Sprecher Martin Wassermair findet darin "eine Vorstufe dafür, Public Netbase nicht ins MQ zurückzulassen", und bezeichnet die erhobenen Forderungen als "teilweise absurd und zurückzuweisen".

Rostflecken im Bassin

Als "absurd" bezeichnet Netbase die Forderung von 2.616 Euro Mietkosten für das Wasserbecken, in dem das Zelt aufgebaut wurde:

"Man kann nicht einerseits auf Besitzstörung klagen und feststellen, dass das Bassin widerrechtlich genützt wird, und andererseits Nutzungskosten verlangen."

Deutliche Differenzen gibt es auch über die Kosten für die Behebung entstandener Rostflecken im Bassin: Während die MuQua-Betriebsgesellschaft rund 5.720 Euro fordere, habe ein von Public Netbase in Auftrag gegebenes Gutachten Kosten von 450 Euro festgestellt.