15.02.2002

ÜBERWACHUNG

Bildquelle: ORF.at

Handy-Netzbetreiber im Dilemma

"Aufklärungsbedarf gegenüber der Öffentlichkeit" orten Österreichs Mobilfunkbetreiber mobilkom austria, max.mobil, ONE und tele.ring rund um den Überwachungsauftrag der Kärntner Ratskammer nach einer Einbruchsserie.

Daher wollen die Netzbetreiber "auf breiter Basis den Dialog mit Politik, Gesetzgebung und Verwaltung aufnehmen". Ziel sei es, sowohl den Schutz der Kundendaten als auch die effektive Verbrechensbekämpfung zu gewährleisten.

Dabei bestehe aber ein "umfangreicher Verbesserungsbedarf", der derzeitigen Regelungen.

Zwischen Datenschutz und Ermittlern

In einer heute abgegebenen gemeinsamen Erklärung stellen die vier Mobilfunkbetreiber fest: "Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft wurde und wird von uns alles getan, um den Schutz der Kunden und ihrer Daten in den Mittelpunkt zu stellen."

"Faktum" sei, dass auch bei der Auswertung von Rufdaten bei der Verbrechensbekämpfung "die Daten unbeteiligter Kunden absolut geschützt sein" müssen.

Andererseits stehe "die Notwendigkeit außer Frage, im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen aus dem Telekommunikationsgesetz und der Strafprozessordnung die staatlichen Behörden bei der Bekämpfung von Straftaten zu unterstützen".