"High-Tech-Vorzeigeregion" Steiermark
Im "High-Tech-Sektor" hat sich die Steiermark laut Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl [ÖVP] den letzten Jahren zu einer "österreichweiten Vorzeigeregion" entwickelt.
Mittlerweile komme jedes dritte High-Tech-Produkt Österreichs aus diesem Bundesland. Leider definiert Paierl in seiner Darstellung aber nicht, was alles in den "High-Tech-Sektor" fällt.
Paierl verwies am Rande eines Pressegesprächs in Graz darauf, dass seiner Meinung nach der Umstieg von der "Krisenregion" zum "High-Tech-Standort" bewältigt sei: Bei der Schaffung von Arbeitsplätzen im technologieorientierten Bereich führe die Steiermark die Statistik an.
In Österreichs "Internet-Landkarte", die die registrierten Domains nach Ländern ordnet, liegt Steiermark allerdings nur im Mittelfeld.
Die Internet-Landkarte ÖsterreichsJobs in der Steiermark
Rund 1.000 High-Tech-Betriebe sind in der Steiermark angesiedelt, die landesweit rund 37.000 Arbeitsplätze bieten.
Von ihnen wurden zwischen 1996 und 2000 laut Paierl rund 4.100 neue Jobs im "technologieorientierten Bereich" initiiert. Das sind nach Angaben des Wirtschaftslandesrats rund zwei Drittel aller in diesem Zeitraum in Österreich neu geschaffenen Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich.
Als ein Beispiel für den seit Mitte der neunziger Jahre prosperierenden High-Tech-Markt verwies Paierl auf das Grazer Elektronik-Unternehmen Efkon. Die Produkte kommen vor allem im Bereich der elektronischen Mauteinhebung zum Einsatz. Das Unternehmen mit heute 110 Mitarbeitern hat sich seit 1994 zu dem weltweiten Markführer im Bereich der Zahlungssysteme für den Bereich der Straußenmauteinhebung unter Verwendung von kontaktlosen Chipkarten mittels Infrarotlichts entwickelt. So deckt das Unternehmen laut Geschäftsführer Helmut Rieder zu 90 Prozent das Bemautungssystem in Malaysia und mit 2.500 überwachter Straßenkilometer das Mautsystem in Indien ab.
Efkon
