Mikro-Display projiziert direkt ins Auge
Die Forscher von Microvision haben ein funktionsfähiges Mini-Display für künftige Handhelds oder Handys gezeigt, mit dem sich Bilder direkt ins Auge projizieren lassen.
Microvision setzt dabei drei LEDs und schwingende Spiegel ein.
Bild wird auf Netzhaut projiziert
Der Prototyp muss dazu dicht vor das Auge gehalten werden.
Mittels einer Linse wird dann ein Bild auf die Netzhaut des Auges
"gezeichnet", das derzeit eine Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten
erreicht. Zum Vergleich: das Display eines herkömmlichen
Palm-Handhelds verfügt nur über 320 x 240, das Display eines Handys
über 96 x 65 Bildpunkte.
MicrovisionPasst auch in kompakte Handys
Das Mini-Display, ein so genanntes Micro-Electrical-Mechanical-System [MEMS], besteht aus drei Leuchtdioden, die, entsprechend dem Bildinhalt moduliert, ihr Licht auf einen vibrierenden Spiegel werfen.
Durch eine Linse projiziert, entsteht im Auge des Betrachters das Bild. Ein Vorteil des Systems ist seine Größe. Microelectronics glaubt, dass das System trotz mechanischer Komponenten beispielsweise in kompakte Handys passen wird.
Hochwertige Bildqualität
Ein weiterer Vorteil soll die Qualität des Bildes sein, die laut Russell Hannigan von Microvision bei der Sättigung und dem Kontrast einem hochwertigen CRT-Monitor nahe komme.
Trotz funktionierendem Prototypen ist die Serienreife noch nicht in Sicht. In den nächsten 18 bis 24 Monaten sollen laut Microvision Größe, Gewicht und Energieaufnahme des Systems verbessert werden.
Der Hersteller hat bereits das Headset Nomad für die Projektion von Bildern vorgestellt.
Head Mounted Display
