13.02.2002

PIXEL

Bildquelle: ORF.at

Mikro-Display projiziert direkt ins Auge

Die Forscher von Microvision haben ein funktionsfähiges Mini-Display für künftige Handhelds oder Handys gezeigt, mit dem sich Bilder direkt ins Auge projizieren lassen.

Microvision setzt dabei drei LEDs und schwingende Spiegel ein.

Passt auch in kompakte Handys

Das Mini-Display, ein so genanntes Micro-Electrical-Mechanical-System [MEMS], besteht aus drei Leuchtdioden, die, entsprechend dem Bildinhalt moduliert, ihr Licht auf einen vibrierenden Spiegel werfen.

Durch eine Linse projiziert, entsteht im Auge des Betrachters das Bild. Ein Vorteil des Systems ist seine Größe. Microelectronics glaubt, dass das System trotz mechanischer Komponenten beispielsweise in kompakte Handys passen wird.

Hochwertige Bildqualität

Ein weiterer Vorteil soll die Qualität des Bildes sein, die laut Russell Hannigan von Microvision bei der Sättigung und dem Kontrast einem hochwertigen CRT-Monitor nahe komme.

Trotz funktionierendem Prototypen ist die Serienreife noch nicht in Sicht. In den nächsten 18 bis 24 Monaten sollen laut Microvision Größe, Gewicht und Energieaufnahme des Systems verbessert werden.