Staatliche Websites im Test
Der Verein für Internet-Benutzer Österreichs [VIBE!AT] hat staatliche Websites bezüglich Usability, also Benutzbarkeit, unter die Lupe genommen.
Der Staat arbeitet fieberhaft an der Einführung des E-Government - elektronische Amtswege, rechtsgültige elektronische Signaturen und Bürgerkarte sind nur einige Beispiele dafür. Mit der Erreichbarkeit und Navigationsfreundlichkeit etwas von Ministeriums-Sites sieht es allerdings nicht immer rosig aus.
Unterschiedliche Qualität
"Manche Ministerien bieten bereits Versionen ihrer Homepage an,
die für Sehbehinderte und Blinde gut benutzbar sind, bei anderen
muss man sich mit einem textbasierten Browser noch sehr bemühen, um
zu den gewünschten Informationen zu kommen. Ein Ministerium ist mit
einem solchen Browser jedoch überhaupt nicht erreichbar", so VIBE.
Der TestJustiz- und Innenministerium on top
Top sind demnach das Justiz- und das Innenministerium. "Sie bieten auch für Benutzer von textbasierten Browsern [wie Braille-Lesegeräten] eine gute Navigierbarkeit, ohne dafür eine eigens gestaltete Version anbieten zu müssen. Die Seiten des Innenministeriums würden zwar gerne JavaScript verwenden, dies ist aber nicht Voraussetzung, um die gebotenen Informationen abzurufen", so das VIBE-Urteil.
Schlusslicht BMfBWK
Schlusslicht bezüglich Benutzbarkeit ist das Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Mit deaktiviertem JavaScript
und ohne Cookie-Funktion war die Site bis vor wenigen Tagen
überhaupt nicht benutzbar: Der Bildschirm blieb blank.
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
