08.02.2002

VOR GERICHT

Betrug bei eBay-Kunstauktionen

Drei Amerikaner müssen sich vor Gericht verantworten, weil sie bei eBay Preise für Kunstgegenstände künstlich in die Höhe getrieben haben sollen.

Sie seien des Betrugs angeklagt und müssten bei einer Verurteilung mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis rechnen, teilten die Ermittlungsbehörden in New York mit.

Scheingebote

Den Angeklagten wird vorgeworfen, bei Auktionen des Sammlers unter verschiedenen eBay-Nutzernamen Gebote abgegeben zu haben.

Durch diese Mehrfachgebote sollten die Preise der von dem Kunstsammler angebotenen Stücke in die Höhe getrieben werden, um dann einen nichts ahnenden Bieter den Zuschlag bekommen zu lassen, teilten die Behörden weiter mit.

Nach diesem System habe der Kunstsammler mehr als ein Jahr lang mindestens 429 Auktionen auf eBay veranstaltet.