08.02.2002

ONLINE-OSCAR

Bildquelle: mpa

Webby Awards nicht World Wide genug

Für die Verleihung der "Webby Awards", des "Oscars des Internets", sind in den vergangenen Wochen Tausende von Bewerbungen bei der internationalen "Academy of Digital Arts and Sciences" in San Francisco eingegangen.

Um dem Namen "World Wide Web" gerecht zu werden, sei aber eine noch stärkere Beteiligung aus Europa gewünscht, sagte Webby-Vorsitzende Maya Draisin.

US-Jury

Wie im vergangenen Jahr werden 150 Bewerber in 30 Kategorien nominiert, darunter in Sparten wie Aktivismus, Mode, Kunst, News, Finanzen, Reise, persönliche und verrückteste Webseiten.

Ausgesucht werden die Preisträger von den 370 Akademie-Mitgliedern, unter ihnen Prominenz, wie David Bowie, Björk, Oracle-Chef Larry Ellison und Regisseur Francis Ford Coppola.

Es würden nur englischsprachige oder visuelle Webseiten berücksichtigt, die von der größtenteils amerikanischen Jury beurteilt werden können, räumten die Veranstalter ein. Rund 15 Prozent der Webby-Teilnehmer von 2001 waren Nicht-Amerikaner.