Philips mit 2,6 Milliarden Euro Verlust
Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im abgelaufenen Jahr 2,6 Milliarden Euro Verlust erwirtschaftet.
Nach dem Rekordgewinn von 9,6 Milliarden Euro im Vorjahr schrieb das Unternehmen damit zum ersten Mal seit 1996 rote Zahlen.
Philips-Chef Gerad Kleisterlee machte heute dafür den weltweiten wirtschaftlichen Rückgang in der Telekom- und Computerbranche verantwortlich: "Wir wären aber sehr enttäuscht, wenn wir 2002 nicht wieder schwarze Zahlen schreiben würden", sagte er bei der Vorlage des Jahresergebnisses in Amsterdam.
In den nächsten 18 Monaten will Philips insgesamt 27 Firmen verkaufen, die zum Konzern gehören. Damit soll insgesamt eine Milliarde Euro in die Kasse kommen, sagte Kleisterlee.
Philips verkauft Wiener FaxfabrikEntlassungen
Finanzchef Jan Hommen hatte zuvor angekündigt, dass Philips im laufenden Jahr weitere 3.000 Arbeitsplätze streichen werde. Im Zuge der Kosteneinsparung und Umstrukturierung hatte der Konzern bereits 12.000 Stellen abgebaut.
Bis Ende 2003 will Philips eine weitere Milliarde Euro an Kosten einsparen, kündigte Hommen an.
