GeForce4 Titanium im Test
Im Vorfeld der CeBIT 2002 kommt Nvidia mit dem GeForce4 auf den Markt. Im Grunde ist er eine Überarbeitung des GeForce3 ohne große Revolutionen.
Das Vorgeplänkel zum Enthüllungstermin war hier schon fast interessanter.
Bis zum 6. Februar 2002 durfte keiner über den GeForce4 sprechen. Nicht einmal darüber durften Hersteller und Redaktionen öffentlich reden, dass man eben nichts sagen durfte. Bei Zuwiderhandeln drohten Strafen. Die Erziehungsmaßnahmen werden nicht ausdrücklich erwähnt, die darf man sich vorstellen, das hat mehr Durchschlagskraft.
GeForce4 kommt am 6. FebruarDetails
Unter dem Codenamen "NV25" entwickelte Nvidia den GeForce4. Sein kleiner Bruder heißt nun GeForce4 MX statt "NV17".
Das Topmodell wird als GeForce4 Ti 4600 geführt. Wie seinen Vorgänger fertigt Nvidia den Chip im 15-Mikron-Prozess.
Das¿Die ist mit 63 Millionen Transistoren bestückt [GeForce3 Ti: 57 Millionen Transistoren].
Den Chiptakt steigerte Nvidia laut Spezifikation auf 300 MHz gegenüber 240 MHz des GeForce3 Ti 500. Das Nvidia-Referenzboard ist mit 128 MB DDR-SDRAM bestückt. Der asynchrone Speicher arbeitet effektiv mit 650 MHz bei der Ti 4600 und mit 550 MHz bei der Ti 4400. In Verbindung mit dem 128 Bit breiten Speicherbus ist eine Speicherbandbreite von 10,4 GB/s mit 650-MHz- und 8,8 GB/s mit 550-MHz-DDR-Speicher möglich. Entgegen den Nvidia-Vorgaben ist der Speicher der ASUS V8460 sogar mit 330 MHz getaktet.
tecChannel-Test der GeForce4
