Großrechner sucht Fliesenputzmittel
Mit einem Großrechner will der Chemiker Hubert Kuhn von der Universität Essen ein neues Putzmittel für Fliesen entwickeln.
Der Rechner mit einer Leistung von 128 Gigaflops werde zu den 500 schnellsten der Welt gehören und solle die notwendigen chemischen Experimente simulieren, berichtete die Pressestelle der Universität.
"Schmutzige Fliesen porentief reinigen"
Mit finanzieller Unterstützung des Bundesforschungsministeriums
werde ein Fett lösender Stoff [Tensid] gesucht, der "schmutzige
Fliesen ohne nennenswerten Putzaufwand porentief reinigen soll".
Hubert Kuhn128 CPUs im Einsatz
Ziel sei es, den Einsatz von Chemikalien bei der Reinigung von Materialien zu reduzieren.
Der Rechner werde von Kuhn aus 128 herkömmlichen PC-Prozessoren in einer ehemaligen Maschinenhalle selbst zusammengebaut.
Das neue Reinigungsmittel soll anschließend von dem Essener Chemieunternehmen Goldschmidt AG produziert werden. Auch der Fliesenhersteller Villeroy & Boch habe seine Mitarbeit zugesagt.
