03.02.2002

5,5 MRD. EURO

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Neuverhandlungen über Kabelnetz

Die Deutsche Telekom und der amerikanische Kabelnetzbetreiber Liberty Media wollen nach Informationen des "Spiegel" Anfang kommender Woche gemeinsam überlegen, wie sie den Verkauf des Telekom-Kabelnetzes an Liberty trotz Abmahnung des Bundeskartellamtes retten können.

Dabei dürften die Spitzen von Telekom und Liberty auch über den Verkaufspreis diskutieren, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin in seiner neuesten Ausgabe.

Dagegen berichtet das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus", Liberty prüfe nun einen Alternativplan zum Einstieg in den deutschen Kabel- TV-Markt. Malone erwäge nun, die Kabelfirma TeleColumbus von der Deutschen Bank zu übernehmen, schreibt "Focus" unter Berufung auf Liberty-Kreise.

Das Bundeskartellamt hatte sich am Donnerstag dem geplanten Zugriff von Liberty Media auf das deutsche Kabelnetz in den Weg gestellt. Mit einer Abmahnung teilte das Bundeskartellamt Liberty mit, dass der Kauf eines Großteils des Netzes der Deutschen Telekom nach dem jetzigen Stand der Bewertung untersagt werde.

Bis 28. Februar will die Behörde dann ihre endgültige Entscheidung treffen. Allerdings ist auch eine Verlängerung dieser Frist denkbar, wie Kartellamtschef Ulf Böge der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte.

Dagegen berichtet das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus", Liberty prüfe nun einen Alternativplan zum Einstieg in den deutschen Kabel- TV-Markt. Malone erwäge nun, die Kabelfirma TeleColumbus von der Deutschen Bank zu übernehmen, schreibt "Focus" unter Berufung auf Liberty-Kreise.

Das Bundeskartellamt hatte sich am Donnerstag dem geplanten Zugriff von Liberty Media auf das deutsche Kabelnetz in den Weg gestellt. Mit einer Abmahnung teilte das Bundeskartellamt Liberty mit, dass der Kauf eines Großteils des Netzes der Deutschen Telekom nach dem jetzigen Stand der Bewertung untersagt werde.

Bis 28. Februar will die Behörde dann ihre endgültige Entscheidung treffen. Allerdings ist auch eine Verlängerung dieser Frist denkbar, wie Kartellamtschef Ulf Böge der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte.

Liberty will rund 60 Prozent des Telekom-Breitbandkabelnetzes kaufen. Die Deutsche Telekom müsste sich bei einem Verbot des Geschäfts in Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro neue Käufer für das Netz mit rund zehn Millionen Haushalten suchen.