Zu Besuch im Berliner bootlab
Das riesige Angebot an leerstehenden Gebäuden ließ in Berlin Anfang der 90er Jahre eine ganz eigene Welt aus illegalen Kneipen, Galerien und allen möglichen Kulturinitiativen wachsen.
Reste von diesem Traum von der großen Freiheit, von improvisierten, selbstbestimmten Strukturen finden sich immer noch in Berlins "Neuer Mitte¿. Zum Beispiel: bootlab e.V.
Der große Raum mit vielen Arbeitsplätzen, Rechnern und einer breitbandigen Internet-Anbindung offenbart sich erst auf den zweiten Blick als ein Labor für gelebte, real manifestierte Netzkultur. Hier passiert das, wovon die Internet-Pioniere stets geschwärmt haben.
Im bootlab werden tatsächlich zukünftige Lebens- und Arbeitsmodelle erprobt. Neue Projekte entstehen, bestehende werden verknüpft. Und letztlich ist das bootlab auch eine Informationsdrehscheibe. Ein Schnittpunkt zwischen realer und virtueller Welt, zwischen dem lokalen und dem großen, globalen Netzwerk.
Heute Abend 22:30 im Ö1-Magazin matrix
Matrix stellt die Vielfalt der Projekte vor, die im bootlab
entwickelt werden und sich gegenseitig befruchten. Vom Freien Online
System kurz FOS, dem Kinoprojekt Raum 3, VJ und DJ-Tools, dem
Wavelab, dem Klubbradio oder textz.com reicht die Palette der
Initiativen, die die gemeinsame Infrastruktur aufbauen und nützen.
bootlab e.V.
matrix - computer & neue medien
