"Spielgeld" aus dem Bankomaten

ökonomie
09.05.2006

Spieler des Online-Games "Projekt Entropia" können ihr virtuell verdientes Geld schon bald beim Bankomaten um die Ecke abheben.

Online-Games, in denen virtuelle Geschäfte mit realem Geld gemacht werden können, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und werden immer öfter mit der "echten" Welt verknüpft.

PED in Dollar umwechseln

So können Spieler von "Projekt Entropia" künftig ihr virtuell verdientes Geld an normalen Bankomaten abheben.

"Projekt Entropia" ist einer der Vorreiter dieses Spiel-Genres und sorgt mit seinem boomenden virtuellen Immobilienmarkt immer wieder für Schlagzeilen. Die virtuelle Währung heißt PED [Project Entropia Dollar] und hat einen festen Umrechnungskurs [zehn PED sind ein US-Dollar].

Vergangenes Jahr erwarb ein Spieler in "Projekt Entropia" für 100.000 Dollar eine eigene Raumstation.

Bankkarte von MindArk

Bisher war das Umwechseln in reales Geld relativ mühsam und langwierig, weil die Mitarbeiter des schwedischen Spielentwicklers MindArk erst überprüfen mussten, ob das Geld auf ehrliche Art und Weise verdient wurde.

Das soll nun ein Ende haben: Um ihr Geld abzuheben, brauchen die Spieler lediglich eine Bankkarte von MindArk.

Die Abhebung kann weltweit bei jedem Bankomaten der Marke Versatel erfolgen.

(futurezone | APA | AP)