02.02.2002

AT LAST

Bildquelle: spam

US-Regierung gegen "Spam"

Die US-Regierung will erstmals gegen irreführende Massenmails - so genannten "Spam" - vorgehen.

Konkrete Schritte würden kommende Woche bekannt gegeben, sagte J. Howard Beales vom US-Handelsausschuss.

Via "Spam" werden zum Beispiel falsche Diplome Tipps zum schnellen Reichwerden, vor allem aber Pornographie angeboten.

In Fällen irreführender Handelspraktiken werden nach den geltenden Regeln meist die Gewinne zurückgefordert. Mit Geldstrafen müssen die Absender von Spam-Mails wohl nicht rechnen.

Schärfere Gesetze zum Schutz der Privatsphäre

Im vergangenen Jahr erhielt einer Studie der Firma Jupiter Media Metrix zufolge jeder Internet-Nutzer in den USA im Schnitt 571 unerwünschte kommerzielle E-Mails.

Das Ausschussmitglied Mozelle Thompson forderte indes den US-Kongress auf, schärfere Gesetze zum Schutz der Privatsphäre im Internet zu erlassen.

Das Problem Spamming könne nicht gelöst werden, solange die Anbieter Listen von E-Mail-Adressen aufkaufen könnten.