max.mobil und Siemens testen UMTS
Nach UMTS-Sprachanrufen testen die österreichischen Mobilfunker nun die Übertragung von Daten über die dritte Mobilfunkgeneration UMTS [Universal Mobile Telecommunications System].
max.mobil und Siemens haben verschiedene UMTS-Datenübertragungen wie Video-Calls über Web-Browsing und Video-Streaming im UMTS-Testnetz in der Wiener Innenstadt durchgeführt.
Roll-out ab Ende 2002
max.mobil könne die UMTS-Lizenzanforderungen, bis 2003 rund 25
Prozent der österreichischen Bevölkerung mit UMTS zu erreichen, in
jedem Fall einhalten, meint max.mobil-Vorstand Georg Pölzl. Auch die
regulatorisch vorgeschriebene Geschwindigkeit von 144 kBit/s sei
realisierbar. max.mobil plane für den Roll-out ab Ende 2002 in Wien,
Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck Geschwindigkeiten von bis zu 384
kBit/s.
max.mobil heißt bald T-Mobile AustriaAusweitung auf 384 kBit/s
Bei der Videotelefon-Verbindung sei eine Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kBit pro Sekunde erreicht worden, beim Video-Streaming eine stabile Übertragungsrate von 128 kBit/s. Eine Ausweitung auf 384 kBit/s sei in Vorbereitung.
Der Erfolg von UMTS hänge davon ab, wie früh attraktive Anwendungen wie multimediale Services verfügbar sein würden, sagte Siemens-Österreich-Vorstand Franz Geiger.
