Höhere Datendichte bei Notebook-Platte
Toshiba hat Fortschritte bei der Kapazität von Festplatten gemacht.
In einem Forschungslabor bei Tokio zeigte der Hersteller eine 2,5-Zoll-Platte mit einer Datendichte von 52 Gigabit pro Quadratinch.
Das bisherige Toshiba-Spitzenmodell - was die Datendichte betrifft - speichert 35,1 Gigabit/Quadratinch. Zum Vergleich: IBMs Travellstar 40 GN kommt auf 34. Fujitsu hat im Oktober ein Modell vorgestellt, das 36,1 Gigabit/Quadratinch speichert.
Mit dem Prototypen sind Plattern, also Einzelscheiben, für 2,5-Zoll-Platten möglich, die 30 Gigabyte fassen. Toshiba rechnet allerdings nicht vor Ende des Jahres oder erst im nächsten Jahr mit der Marktreife. Unterdessen forscht man bei Toshiba bereits an der 100-Gigabit-Grenze.
ToshibaToshiba hat außerdem eine neue Serie von Audio/Video-Festplatten [AV-Platten] vorgestellt, die in künftigen Consumer-Produkten Platz finden sollen. Die Multimedia-Platten sind 2,5 Zoll hoch und fassen derzeit 40 Gigabyte. Das Besondere sind eine auf Streams optimierte Zugriffs- und Cachestrategie und eine reduzierte Geräuschentwicklung. Die AV-Platten sollen bereits ab März verfügbar sein.
Bei der Produktshow hat Toshiba auch nochmals 1,8-Zoll-Platten mit 20 Gigabyte vorgestellt, die in Notebooks zum Einsatz kommen. Die Platten passen vom Formfaktor her in einen PC-Card-Slot Typ II.
1,8-Zoll-Festplatte mit 20 Gigabyte
