30.01.2002

DEMO.AT

Bildquelle: FuZo

Kommunisten gegen Bill Gates

Mit Parolen wie "Alt-F4 - Ausstieg aus der Windows-Einbahnstraße", "Freiheit für Daten durch offene Software", "Linux statt Windows" und "Enteignet Gates" will die KPÖ Bill Gates, den Microsoft-Gründer und reichsten Mann der Welt, am kommenden Montag bei seinem Wien-Besuch empfangen.

"Wir werden die Gelegenheit nutzen, um Billy-Boy zu zeigen, dass es Schlimmeres gibt als leckere Torten im Gesicht", sagte KPÖ-Sprecher Dietmar Zach am Mittwoch in einer Aussendung.

Während österreichische Monopol-Kritiker und/oder Windows-Hasser ihre Stimme nächste Woche hören lassen, entsteht in den USA derzeit verstärkter Lobby-Druck gegen Microsofts .NET-Services.

Das "Electronic Privacy Information Center" [EPIC] hat gestern begonnen, Anträge an Staatsanwälte verschiedener Bundesstaaten zu verschicken, in denen verlangt wird, die Services wegen unfairen Geschäftsgebarens zu untersuchen.