Schadsoftware meistens auf Diebstahl aus

hinterlistig
05.05.2006

70 Prozent der im Netz zirkulierenden Schadsoftware sind bereits auf Diebstahl und andere kriminelle Taten ausgerichtet.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Anti-Virus-Herstellers Panda Software. Laut dem Bericht ist der finanzielle Profit zur Priorität für Entwickler von so genannter Malware, also Viren, Würmer, Trojaner und Spyware, geworden.

Das vor ein paar Jahren noch gängige Hauptmotiv, nämlich Aufmerksamkeit zu erzeugen und technisches Know-how zu demonstrieren, sei heute immer weniger relevant.

Würmer machen zu viel "Lärm"

Klassische E-Mail-Würmer werden dabei immer seltener, anstattdessen steigt die Zahl der hinterlistigen Trojaner: 40 Prozent der Schadsoftware, die Panda im ersten Quartal gescannt hat, war jedoch Spyware, die das Nutzer-Verhalten ausspioniert.

Etwa 17 Prozent machten die Trojaner aus, die es immer öfter auf die Kunden von Online-Banking abgesehen haben. E-Mail-Würmer machten hingegen nur mehr vier Prozent aus.

Der Grund dafür ist einfach: Weil von Würmern ausgelöste Epidemien zu viel Aufmerksamkeit schüren, sind sie zum kriminellen Profitmachen ungeeignet.

(futurezone | AFP)