Mobile, kommerzielle Musik-Downloads
BMG und RioPort, eine inzwischen unabhängige Tochter des Entwicklers von MP3-Playern, Diamond, haben einen Lizenz-Deal vereinbart, der laut eigenen Angaben erstmals mobile Geräte einschließt.
Das Abkommen erlaubt es RioPort im Rahmen seines kostenpflichtigen Download-Service "PulseOne" rund 22.000 Titel aus den BMG-Archiven auch für Mobiltelefone, Set-Top-Boxen und tragbare Player anzubieten.
Damit sei man derzeit das einzige Unternehmen, das sich ein Lizenzabkommen mit einem Musik-Major in diesem "entscheidenden Bereich" sichern konnte, heißt es dazu in einer Aussendung von RioPort. Abkommen mit weiteren Musikunternehmen sollen "in Kürze" folgen.
RioPortEingeschränkte Nutzung
Der Launch von PulseOne ist für Ende März vorgesehen und soll mit Hilfe von Breitband- und Wireless-Service-Providern sowie Unterhaltungselektronik-Unternehmen über die Bühne gehen.
Die Basis für den neuen Dienst von RioPort bildet die so genannte d2d-Technologie [Direct-to-Device], die es erlaubt, Downloads auf Abspielgeräte zu übertragen und dabei gleichzeitig bestimmte Beschränkungen [Zahl der Downloads, Ablaufdatum] beim Content-Gebrauch einzuhalten.
d2d: Kopierschutz für tragbare MP3-PlayerErlaubte Mobilität
Bisherige kommerzielle Musik-Download-Services wie das vor kurzem gestartete Portal Pressplay, das von Vivendi Universal und Sony betrieben wird, erlauben zwar zum Teil das Brennen eigener CDs.
PulseOne will dagegen als erste Musikbörse an den Start gehen, die im Rahmen des Deals mit BMG auch die Übertragung von Musikstücken auf mobile Geräte erlaubt.
