Harte Zeiten für Electronic Arts
Kunden sparen auf neue Konsolen
Der weltgrößte Videospiele-Hersteller Electronic Arts ist in seinem vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht.
Wie die Firma aus dem kalifornischen Redwood City am Mittwoch nach US-Börsenschluss bekannt gab, belastete eine Umstellung des Geschäfts auf die nächste Generation von Spielkonsolen die Umsätze.
Nettoverlust von 16 Mio. Dollar
Im Abschlussquartal des Fiskaljahres bis Ende März habe sich ein Nettoverlust von 16 Millionen Dollar [Vorjahr plus acht Millionen] angehäuft, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz sei dagegen auf 641 Millionen Dollar nach 553 Millionen Dollar geklettert.
Mit seiner Prognose für das neue Gesamtjahr verfehlte das Unternehmen zudem die Erwartungen der Analysten. Die Aktien gaben nachbörslich kräftig nach.
Insgesamt hat sich zuletzt der Markt für Software für Spielkonsolen abgeschwächt, weil viele Kunden abwarten und auf neue Geräte sparen, anstatt Spiele zu kaufen.
(Reuters)
