Erster Blade-Server von Compaq
Compaq hat heute seinen ersten Blade-Server vorgestellt.
Mit dem ProLiant BL e-Class ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden, bis zu 280 Server in ein Standard-Rack mit 42 Höheneinheiten zu packen.
Die extrem schlanke Architektur ist vor allem für Web- und Applikations-Server vorgesehen.
Modell BL10e
Als erstes Modell der Server-Blades kommt der BL10e auf den
Markt. Der Server, eine unverkleidete Leiterplatte, ist mit einem
700-MHz-Ultra-Low-Voltage-Pentium III ausgestattet. Bis zu 20 dieser
Einheiten, jeweils mit einem Arbeitsspeicher von bis zu einem GB,
zwei Ethernet-Ports sowie einer Festplatte mit bis zu 30 GB
Speicherkapazität teilen sich ein 13,3 Zentimeter hohes Chassis mit
redundanter Stromversorgung und Kühlung sowie Netzwerkverbindung.
CompaqBetrieb von Linux und Win2000
Das Chassis ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von Linux- und Windows-2000-Systemen.
Der Zugriff auf die einzelnen Server sowie auf die gesamte Einheit erfolgt über das "Integrated Administrator"-Modul.
Die BL e-Class gehört zu Compaqs Initiative für adaptive Infrastruktur. Für die BL-Familie bietet Compaq sein "ProLiant Essentials Rapid Deployment Pack" an, das vor allem für die einfache Installation und Verwaltung der großen Anzahl von Servern sorgen soll. Mit dem Softwarepaket lassen sich die Systemressourcen auch automatisch verteilen.
Compaq bietet den Blade-Server für 1.799 USD an. Ein Paket mit zehn Servern kommt auf 17.091 USD.
Neben den Blades kündigte Compaq heute auch eine schnellere Version seines Rackmount-Servers "Proliant DL360" an. Dieser arbeitet mit 1,4 Gigahertz schnellen Pentium-III-Prozessoren und hat einen Einstiegspreis von knapp 2.700 USD.
