Apple durchbricht Gigahertz-Barriere
Apple hat mit dem G4-Prozessor erstmals die Gigahertz-Barriere durchbrochen.
Das neue Power-Mac-Spitzenmodell bringt zwei G4-Prozessoren mit einer Taktrate von je einem GHz mit. Laut Apple kommt außerdem eine bisher von Nvidia nicht veröffentlichte GeForce4 MX zum Einsatz.
Die beiden weiteren Modelle arbeiten mit je einer CPU mit 933 MHz respektive 800 MHz. Wie bisher hat der kleinste Power Mac ein CD-RW-Laufwerk zu bieten, während in seinen großen Brüdern ein Super Drive seinen Dienst tut.
Power-Mac15 GFlops
Mit einer neuen Cache-Architektur will Apple sein G4-Spitzenmodell auf bis zu 15 Gigaflops beschleunigt haben.
In den Prozessoren der G4-Mittel- und -Spitzenklasse ist jeweils ein zwei MB großer Level-3-Cache verbaut. Zudem sitzen Firewire und Gigabit-Ethernet direkt auf dem Systemkontroller auf, das Fehlen eines zwischengeschalteten PCI-Busses soll die Maschinen weiter beschleunigen.
An Grafikkarten verwenden die Power Macs laut Apple die ATI Radeon 7500 beziehungsweise eine bisher noch nicht offiziell vorgestellte Nvidia GeForce4 MX [64 MB DDR-RAM] in den beiden größeren Maschinen. Die Grafikkarten verfügen laut Apple jeweils über einen Dual-Ausgang, wodurch der Power Mac zwei Monitore gleichzeitig betreiben kann.
Im deutschen Apple-Store kosten die drei neuen Power Macs 2.202 Euro, 3.130 Euro und 4.059 Euro. An eigener Software gibt Apple noch iTunes, iMovie 2, iDVD 2 [nicht beim kleinsten Modell] und iPhoto hinzu. Adobe Acrobat Reader sowie Microsofts Outlook Express und Internet Explorer sind vorinstalliert. Die amerikanischen Modelle sind zusätzlich mit den Programmen Snapz Pro 2, Graphic Converter und Omni GraffleSoftware ausgestattet.
