Immer weniger Altersbeschränkungen
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle [USK] hat eine Bilanz ihrer Arbeit im vergangenen Jahr gezogen.
Insgesamt reichten die Software-Publisher im Jahr 2001 949 Computerspiele ein, um eine Altersfreigabe von der USK zu erhalten.
Im Vorjahr hatte die USK noch 930 Titel zu prüfen; 1999 waren es nur 849.
Auffällig bei der Auswertung ist, dass immer mehr Konsolentitel zur Prüfung vorgelegt werden. Die Zahl zu prüfender PC-Spiele geht hingegen weiter zurück.
Die USK-Prüfung
Die Alterseinstufungen der USK, sichtbar auf den
Produktverpackungen, dienen als Orientierungshilfe für Eltern,
Erzieher und andere Interessierte. Die USK-Prüfung besteht im
Wesentlichen in der Untersuchung aller Spielelemente in ihrem
Zusammenhang mit emotionalen Forderungen durch die Übernahme der
Spielerrolle.
Unterhaltungssoftware SelbstkontrolleImmer weniger Altersbeschränkungen
Auch bei den Prüfergebnissen kristallisiert sich ein eindeutiger Trend heraus: Der Anteil der Spiele, der mit "Nicht geeignet unter 18 Jahren" eingestuft wird, ist weiter auf nunmehr 2,4 Prozent gesunken.
Auch der Anteil der Titel, die ein "Geeignet ab 16 Jahren" erhalten, sank 2001 auf 9,4 Prozent.
Gegenteilig stieg der Anteil der Kennzeichnungen mit "Ohne Altersbeschränkung" auf 52,5 Prozent.
