28.01.2002

MS OFFICE

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Versteckte Daten in Word-Dokumenten

Wer ein Office-Dokument weiterreicht, gibt nicht selten vertrauliche Informationen preis.

Versteckt in der Datei finden sich nicht nur Angaben zur Entstehungsgeschichte, sondern womöglich auch heikle Firmeninterna, warnt das Computermagazin "c't" in seiner aktuellen Ausgabe.

Denn vielen Office-Nutzern ist nicht bekannt, dass Word & Co sämtliche Änderungen an Dokumenten protokollieren.

Peinliche oder gar juristische Konsequenzen

Wenn eine Firma Office-Dateien als E-Mail-Anhang verschickt oder im Internet publiziert, könnten Interessierte aus den verborgenen Daten beispielsweise Hinweise auf die Organisationsstruktur des Unternehmens ablesen.

Auch bei internen Dokumenten kann es heikel werden: so etwa, wenn ein abgemahnter Mitarbeiter sieht, wer seine Abmahnung ursprünglich verfasst hat und welche Abteilungen unberechtigterweise daran mitgewirkt haben.

"Solche versteckten Informationen können nicht nur für Peinlichkeiten sorgen, sondern durchaus juristische Konsequenzen haben", so "c't"-Redakteur Holger Bleich.

PDF-Dateien als elektronischer Ausdruck

Wer sich wirksam schützen will, sollte Office-Dokumente nur im Textformat weitergeben. Bei der Konvertierung gehen dann allerdings sämtliche Formatierungen verloren.

Als Alternative bieten sich PDF-Dateien an, die hinreichend layouttreu eine Art elektronischen Ausdruck erstellen.

Vor der Verwendung des beliebten RTF-Formats rät das Magazin ab. "Hier bleibt die Bearbeitungshistorie des Dokuments in großen Teilen erhalten. Schnüffler können in RTF-Dateien also auch jede Menge versteckter Informationen finden", warnt Bleich.