28.01.2002

CYBERWAR.AT

Bildquelle: www.cyberwar.at

"Hackerschule" unter Beschuss

Die FuZo-Story von der über einen DNS-Hack entführten Website der "Hackerschule" Cyberwar hat in der vergangenen Woche für einige Wellen im IT-Wasserglas gesorgt - und zu einer Reaktion des Eigentümers von Cyberwar.at geführt.

"Wir sind nicht gehackt worden - sondern unser ISP", schreibt Maximilian Köck, bei dem man nach eigenen Angaben binnen zehn Stunden lernt, in 95 Prozent aller Netzwerke einzudringen.

Nach einem Auftritt Köcks im OE3-Wecker in der vergangenen Woche war Cyberwar ein paar Stunden lang offline, dieser Umstand wurde erst nach einem Anruf der FuZo berim Provider entdeckt.

Die große Spur der "Superhacker"

Etwas gestört hat Köck, der eine gewisse "Großspurigkeit" im Wording seiner Website zugesteht, auch der Satz, dass mit ihm ein neuer selbst ernannter "Superhacker" in die "große Spur" des jüngst verhafteten Kim Schmitz getreten sei.

Gemeint war damit freilich nur, dass wieder einmal versucht wird, mit dem Image eines "Superhackers" Geld zu verdienen, was natürlich weder ehrenrührig noch mutmaßlich kriminell ist.

Was die Erfahrung der Cyberwar-"Seminarleiter" im US-Geheimdienstbereich anginge, so sei damit nicht ein eigenes Wirken für diese Dienste gemeint.