"Hackerschule" unter Beschuss
Die FuZo-Story von der über einen DNS-Hack entführten Website der "Hackerschule" Cyberwar hat in der vergangenen Woche für einige Wellen im IT-Wasserglas gesorgt - und zu einer Reaktion des Eigentümers von Cyberwar.at geführt.
"Wir sind nicht gehackt worden - sondern unser ISP", schreibt Maximilian Köck, bei dem man nach eigenen Angaben binnen zehn Stunden lernt, in 95 Prozent aller Netzwerke einzudringen.
Nach einem Auftritt Köcks im OE3-Wecker in der vergangenen Woche war Cyberwar ein paar Stunden lang offline, dieser Umstand wurde erst nach einem Anruf der FuZo berim Provider entdeckt.
Allerdings seien bei Cyberwar.at binnen 48 Stunden 36 Mails mit .exe-Dateien, 17 mit Würmern eingangen. Der gleiche Zeitraum sah eine "Brute Force Attacke auf das Password des FTP-Servers" und 117 Portscans, die laut Eigentümer samt und sonders das eigentliche Firmennetzwerk nicht entdecken konnten.
Ein DNS-Hack, wie berichtetDie große Spur der "Superhacker"
Etwas gestört hat Köck, der eine gewisse "Großspurigkeit" im Wording seiner Website zugesteht, auch der Satz, dass mit ihm ein neuer selbst ernannter "Superhacker" in die "große Spur" des jüngst verhafteten Kim Schmitz getreten sei.
Gemeint war damit freilich nur, dass wieder einmal versucht wird, mit dem Image eines "Superhackers" Geld zu verdienen, was natürlich weder ehrenrührig noch mutmaßlich kriminell ist.
Was die Erfahrung der Cyberwar-"Seminarleiter" im US-Geheimdienstbereich anginge, so sei damit nicht ein eigenes Wirken für diese Dienste gemeint.
Auf Kundenwunsch könne man vielmehr jederzeit einen Konsulenten für US-Nachrichtendienste einfliegen. Den nächsten Schwerpunkt wolle man, so Köck zur FuZo, auf das erweiterte Thema "Linux" setzen.
Die "Hackerschule"
