Sony verzeichnet Umsatzrekord
Sony konnte im dritten Quartal, das mit Dezember 2001 endete, den höchsten Quartalsumsatz seiner Firmengeschichte generieren.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 19,42 Milliarden Euro [2,29 Billionen Yen].
Vor allem der ausgezeichnete Absatz der Playstation 2 und der schwache Yen hätten die Umsätze beflügelt, erklärte Sony-CEO Teruhisa Tokunaka.
Der Nettogewinn sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,4 Prozent auf 542,6 Millionen Euro. Verglichen mit dem zweiten Quartal bedeutet das aber eine kräftige Steigerung.
Sony im zweiten Quartal in den Miesen
Sony hatte im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres hohe
Verluste geschrieben. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um
5,7 Prozent auf 1.787 Milliarden Yen [16,3 Mrd. Euro] gesteigert
werden konnte, drehte sich der Gewinn von plus 18,66 Milliarden Yen
[170 Mio. Euro] auf 13,18 Milliarden Yen [120 Mio. Euro] ins Minus.
2. QuartalUmsatzmotor Playstation 2
Inklusive Software kletterte der Konsolen-Umsatz um 62,9 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro. Nach roten Zahlen im Vorjahr fuhr dieser Geschäftsbereich nun Gewinne in der Höhe von 563 Millionen Euro ein.
Allein im dritten Quartal wurden insgesamt 5,42 Millionen PS2 verkauft. Seit der Markteinführung wurden bereits 24,99 Millionen Stück ausgeliefert.
PS2 findet reißenden Absatz
Nicht nur in den USA konnte Sony im vergangenen
Weihnachtsgeschäft neue Verkaufsrekorde mit der PS2 erzielen, auch
in Europa wurde der Absatz des Videospielsystems in den letzten
Wochen des Jahres 2001 deutlich gesteigert. So wurden in Europa in
den Monaten November und Dezember 2001 über 2,79 Millionen Konsolen
verkauft.
Sony Computer Entertainment Europe"Halbleiterindustrie hat Talsohle erreicht"
Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik ging um 2,8 Prozent auf 13,14 Milliarden Euro zurück, der Betriebsgewinn reduzierte sich um 47 Prozent auf 602 Millionen Euro.
Im Musikgeschäft steigerte Sony seinen Quartalsumsatz um 10,5 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Im Halbleiterbereich ging der Umsatz um 47 Prozent auf 607 Millionen Euro zurück.
Laut Tokunaka habe die Halbleiterindustrie nun die Talsohle erreicht. Für eine positive Prognose für die Elektroniksparte sei es aber noch zu früh.
