"Superhacker" Schmitz erneut vor Gericht
Wenige Tage nach seiner Rückkehr aus Thailand hat der deutsche Internet-Unternehmer Kim Schmitz am Donnerstag einen Auftritt vor Gericht gehabt - wegen eines Verkehrsdelikts.
Der 28-Jährige wurde einem Verkehrsrichter des Münchner Amtsgerichts vorgeführt, weil er im vergangenen Jahr ohne Führerschein am Steuer seines Mercedes gefahren sein soll.
In 14 Fällen vorbestraft
Schmitz, dem auch Insiderhandel zur Last gelegt wird, ist wegen
Fahrens ohne Führerschein in 14 Fällen vorbestraft. Eine
Bewährungsstrafe von sechs Monaten ist noch nicht abgelaufen. Sein
aktueller Prozess wurde vertagt, weil Schmitz keinen Verteidiger
mitbrachte.
"Superhacker" Schmitz gelandetAngst vor Gläubigern
Der ehemalige Hacker Schmitz, der mit der Gründung der inzwischen insolventen Kimvestor AG bekannt geworden war, war in Thailand festgenommen und am Dienstag nach München abgeschoben worden. Er ist seitdem in Haft.
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien des Internet-Händlers Letsbuyit.com in elf Fällen.
Er soll mit diesen Geschäften rund eine Million Euro Gewinn gemacht haben. Schmitz war nach seinen Worten nach Thailand geflohen, weil er Geldforderungen von Gläubigern befürchtet hatte.
