25.01.2002

PROZESSOREN

Bildquelle: FuZo

Overclocking über alles

Vor vier Tagen glaubte die Technik-Welt, dass das Netzmagazin Tom's Hardware mit dem Übertakten eines Pentium 4 auf mehr als 3.000 Megahertz einen Sprung von rund einem Jahr in die Zukunft gemacht hätte.

Nun beweist eine Gruppe von Finnen rund um die Hardware-Tuning-Site muropaketti.com, dass dank ihrer Kühltechnik "Marke Eigenbau" das letzte Wort in Sachen P4-Tuning noch nicht gefallen ist.

Auf bis zu 3.675 MHz konnten sie den 2,2-GHz-Prozessor mit Hilfe einer mit flüssigem Stickstoff gefüllten Kupferschale übertakten.

Die höchste stabile Taktrate

Eine Taktrate von 3.677 MHz erlaubte zwar das Booten von Windows 2000, untersagte aber den Einsatz von Benchmark-Programmen wie SuperPi und Pifast.

Diese konnten die Finnen erst bei 3.650 MHz zum Einsatz bringen, allerdings war dabei die Voltrate des PiCore mit 2,12 Volt gefährlich hoch.

Die "höchste stabile CPU-Taktrate" wurde daher unter Verwendung eines 165-MHz-Frontside-Bus mit 3.630 MHz beziffert.

Gigahertz-Galore

Zur Untermauerung wurde ein Screenshot des Diagnoseprogramms WUCPUID gepostet.

Als Beweis konnte das freilich nicht gelten, und so blieb es dem geneigten Overclocker überlassen, ob er der horrenden Gigahertz-Galore Glauben schenkte oder nicht.