Chipkarte statt Studentenausweis
Wenn alles nach Plan läuft, wird der gute alte Studentenausweis an Österreichs Universitäten bald ausgedient haben. Das Dokument soll durch eine Chipkarte ersetzt werden.
Sie soll im Sommersemester 2002 an den Universitäten Innsbruck und Salzburg eingeführt werden.
"Wir konnten auf Erfahrungen in Linz zurückgreifen, wo bereits seit einigen Jahren eine solche Chipkarte im Einsatz ist", berichtete der Uni-Rektor Hans Moser. Auch viele andere österreichische Universitäten hätten bereits Konzepte für die Einführung einer Chipkarte als Studentenausweis.
Der Ausweis enthält Name, Gültigkeits- und Geburtsdatum und ein Foto. Dieses werde direkt an "Personalisierungsstationen" gemacht. Die sensiblen Daten sollen durch einen PIN-Code geschützt werden. "Es geht nicht, dass man die Karte verliert, und der Finder wird dann Doktor", beruhigt der Innsbrucker Universitätsrektor.
Uni-Card: Probelauf für BürgerkarteKein Anstehen
"Alle Wege an der Universität, für welche die Studenten heute noch Schlange stehen müssen, sollen weitgehend automatisiert werden", erklärte der Projektleiter für Innsbruck, Peter Loidl.
Selbst das Ausdrucken von Studienbestätigungen, die Änderung der Adresse, die Verlängerung des Studienausweises und die bargeldlose Zahlung der Studiengebühren mit aufladbarem Quick-Cash-Chip etwa sollen dann über zwölf "Service-Points" aus erfolgen. Gleichzeitig sei die Karte Bibliotheks- und amtlicher Lichtbildausweis.
