23.01.2002

E-BRATOR

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Sexshops im E-Commerce-Test

Die ARGE Daten hat ihr erstes Online-Branchenranking verfasst und dabei österreichische Online-Sexhops unter die Lupe genommen.

Ergebnis: Der Check liefert ernüchternde Ergebnisse. "Die meisten Sexshops werden durch nicht protokollierte Personengesellschaften betrieben", kritisiert die ARGE Daten. "Viele .at-Sites werden zu ausländischen Betreibern umgeleitet." Es gäbe in vielen Fällen völlig unzulässige Gerichtsstandvereinbarungen, auch die Programmierung lässt vielerorts zu wünschen übrig [unzählige Popups und Redirects].

Messlatte E-Commerce-Gesetz

Kein Shop erfüllte alle Details des E-Commerce-Gesetzes, aber "in den Top-5-Shops hatte man zumindest das Gefühl, als Kunde ernst genommen zu werden und eine Mindestausstattung vorzufinden", so die ARGE Daten.

Der Basis-Check beschränkt sich bewusst auf das Vorhandensein weniger Kriterien und soll eine erste Orientierungshilfe für Konsumenten bilden. Bei etlichen Shops wurde der Eindruck gewonnen, die Betreiber hätten etwas zu verbergen, so die ARGE Daten.

Viele Links, die dem Namen nach einen Sexshop vermuten lassen, leiten den Benutzer auf Internet-Provider-Angebote um. In einem Fall hat ein US-Provider gut 100 .at-Sites mit Sexbegriffen auf seine Registrierungsseite gelenkt.

Beate Uhse ganz vorn

Die Shops, welche die Richtlinien des E-Commerce-Gesetzes am ehesten erfüllen, sind laut ARGE Daten beate-uhse.at, sexyhexy.at, shop.orion-erotic.com, i-erotik.at und first-internet-sex-shop.at.

Ganz unten sind erotikexpress.com, fetish-live.com, the-bluebox.com, shop.fetishop.at und lovebird.at.